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Mods ( & Tipps )

1. Kanalwahl am Chassis
2. Lackierung Honda S2000

1. Kanalwahl am Chassis
Auch am 6TEC-Chassis kann der gewünschte Kanal frei gewählt werden. So ist es z.B. möglich 3 Porsche gegeneinander fahren zu lassen, ohne entsprechende Chassis zu besitzen. Notwendig ist dafür ein Eingriff auf der Platine, der mit Hilfe eines Feinlötkolbens auch für den Laien zu realisieren ist. Achtung! Der Eingriff bedeutet GARANTIEVERLUST!

Für beide Platinentypen (27MHZ und 40MHz) ist die Einstellung identisch. Auf der Rückseite der Platine befinden sich mittig 2 Lötpunkte, benannt mit AD1 und AD0. Rechts davon ein länglicher Lötpunkt ohne Bezeichnung (Base). Je nach Lötbrücke wird nun ein anderer Kanal angesteuert. So können schon ab jetzt alle 6 Frequenzen genutzt werden !

VerbindungKanal
AD0 mit BaseA
AD0 und AD1 mit Base
B
AD1 mit BaseC

A
B
C

 

 

 

 

 

2. Lackierung eines transparenten Honda S2000

Sehr einfach und schön sind selbstlackierte Karosserien. Wie hier im Bild zu erkennen ein transparenter Honda S2000(links). Daneben die lackierte Karosserie mit aufgeklebten Streifen.
Benötigt werden:
1 Rolle Tesa
1 Teppichmesser
1 Dose Autolack metallic blau
1 Dose 2 komponenten Klarlack
1 Honda S2000 transparent und 1 Aufkleberset weiß aus unserem Shop

Und so wird es gemacht:
Zuerst sollten die Fenster alle mit Tesa abgeklebt und mir einem Tepichmesser sauber ausgeschnitten werden. Je sauberer hier gearbeitet wird, um so besser ist das anschließende Resultat. Nicht zu feste mit dem Teppichmesser um die Fensterecken fahren, da die Spitze das Plastik verkratzen kann. Damit der Lack gut haftet, die Karossserie vorher mit einem Fön leicht erwärmen. Um das Fahrzeug gut besprühen zu können sollte man sich einen ca. 30-40 cm langen Stock suchen. Ich habe es mit einer Fackel vom Vorjahr gemacht, die zufällig noch im Keller lag (0,50 Euro aus dem Baumarkt). Dort befestigt man an der Spitze etwas Knetmasse oder zu einer kleinen Rolle gewickelten Klebeband, und steckt darauf die Karosserie. Beim Lackieren immer darauf achten, das man geradlinie Bewegungen mit der Spraydose von links nach rechts macht. Vor dem Fahrzeug anfangen zu sprühen, damit keine groben Punke auf die Karosserie kommen, und dann parallel nach rechts ziehen. Da wir die Karosserie auf dem drehbaren Stock haben geht der Lackiervorgang sehr schnell. Jeder Sprühvorgang sollte 2-3 mal schnell nacheinander an einer Stelle gemacht werden. Die Zeit spielt hier eine wesentliche Rolle, da der Lack schnell wieder antrocknet. Damit die Sprühpartikel sauber ineinander laufen, sollte es nicht länger als 10 Sekunden für jede Seite dauern. D.h. innerhalb von 1 Minute sollte die Lackierung idealerweise fertig sein. Vorsicht beim zeitlich nachträglichen lackieren, hier kann schnell eine wellige "orangenhaut" als Ergebnis heraus kommen. Anschließend den Wagen 1 Tag zum trocknen wegstellen, dann am nächsten Tag den Vorgang mit dem Klarlack genauso wiederholen. Hier ebenfalls wieder 1 Tag trocknen lassen. Macht man dieses nicht kommen sehr schnell Fingerabdrücke auf den Lack, oder er wird an manchen Kanten matt. Nun nur noch die Tesafilmstreifen von den Fenster ziehen, die ausgestanzten weißen Aufkleber individuell auf die Karosserie kleben. Profis können natürlich auch die Streifen lackieren. Sehr einfach und unkompliziert geht es aber mit den Aufklebern. Veredeln kann man das Auto noch mit Alufelgen wie im Bild rechts oben schon umgesetzt. Die Lampen, Rückleuchten, Spiegel, Stoßstange etc. kann man noch individuell bemalen, sowie ein Light Set oder sogar eine farbige Unterbodenbeleuchtung anbringen.